Berlin ...

Das Brandenburger Tor - einst Symbol der deutschen Teilung - ist erneut Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt.

In seinem Umkreis wächst Berlins neue Mitte heran, eine einzigartige Stadtlandschaft, in der sich Altes mit Neuem verbindet und die Zukunft der Stadt sichtbar wird. Die Zeichen von Aufbruch, Aufbau und Modernisierung sind überall im Stadtbild sichtbar. Auf einer Fläche von rund 891 Quadratkilometern, so groß wie München, Stuttgart und Frankfurt am Main zusammen, vereinigt Berlin eine Vielzahl ganz unterschiedlich geprägter Stadtquartiere, Zentren und Bezirke. Der S-Bahn-Ring umschließt das am dichtesten bebaute Gebiet der Stadt.

Grünzonen wie der Tiergarten, der Treptower Park oder der Friedrichshain sowie zahlreiche weitere Parkanlagen und Gärten sorgen neben etwa 400.000 Straßenbäumen für ein günstiges Klima in der Innenstadt. Außerhalb des S-Bahn-Ringes nimmt die städtische Verdichtung deutlich ab. Die Außenbezirke sind von großräumigen Neubausiedlungen und Villenvierteln, von Seen, Flüssen und Forsten geprägt. Diese Gebiete gehen nahtlos in das wenig zersiedelte Umland mit seinen idyllischen Wäldern, Seenlandschaften und weiten, landwirtschaftlich genutzten Flächen über. Berlin, das vom Land Brandenburg umschlossen ist, hat mit dem wieder gewonnenen Umland ein einzigartiges Naherholungsgebiet "vor der Haustür", das neben Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten auch mit bedeutenden Sehenswürdigkeiten aufwarten kann.
Berlin ist die bedeutendste deutsche Theaterstadt. Zur Zeit besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie 800 Chöre, rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, mehr als 250 öffentliche Bibliotheken, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen.
Im Kulturkalender der Stadt haben Festivals wie die Bach Tage oder die Veranstaltungen der Berliner Festspiele - darunter die Internationalen Filmfestspiele, die Berliner Festwochen und das JazzFest - seit Jahrzehnten einen festen Platz. Veranstaltungen wie die Love Parade, die erste und größte Veranstaltung dieser Art weltweit.

Mit Parlament, Regierung, Botschaften und Spitzenverbänden der Wirtschaft ist Berlin das politische Entscheidungszentrum Deutschlands. Die Region bietet Raum für viele Lebensentwürfe – Menschen aus 185 Nationen leben hier. Mit 174 Museen, 150 Bühnen, acht Sinfonieorchestern, drei Opernhäusern und 265 Kinos ermöglicht Berlin ein lebendiges  Kulturerlebnis. In unmittelbarer Nähe laden in Brandenburg 500 Schlösser und Parks zum Entdecken ein. Als Highlight allen voran Potsdam, Landeshauptstadt Brandenburgs und Weltkulturerbe, mit dem weltberühmten Schloss Sanssouci. Ob Wohnen mitten in der Natur oder in der turbulenten Innenstadt, ob Ruhe oder intensives Nachtleben, ob alt oder neu - Berlin hat für jeden etwas zu bieten.

 
Brandenburg ...

Bei der Bevölkerungsdichte ist das Land Brandenburg mit 88 Personen je km² nach Mecklenburg-Vorpommern das Land mit der zweitniedrigsten Bevölkerungsdichte im Bundesmaßstab (Bundesdurchschnitt: ca. 230 Personen je km²). Während sich die Bevölkerungszahl in Brandenburg insgesamt seit der Wende bis einschließlich dem Jahr 1994 jährlich reduzierte, war 1995 erstmals eine positive Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen. Das Land Brandenburg ist im Vergleich zwischen den neuen Bundesländern das einzige mit Bevölkerungszuwächsen.
Das Land Brandenburg umschließt die deutsche Hauptstadt Berlin; die Landeshauptstadt Potsdam (135000 Einwohner) liegt im Südwesten der Metropole.

Im Vergleich zu anderen Ländern ist Brandenburg dünn besiedelt. Havel und Spree durchziehen das hügelige Land.
Naturschutz wird in den zahlreichen Naturparks, Landschaftsschutzgebieten und Biosphärenreservaten praktiziert, etwa in der Uckermark, der Elbtalaue, der Schorfheide und im Spreewald. Im Nationalpark "Unteres Odertal" wird grenzüberschreitend mit dem Nachbarland Polen Naturschutz in die Tat umgesetzt.

 

"Streusandbüchse des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation" wurde das Land wegen seines kargen, sandigen Bodens vor Zeiten genannt.

Heute verlagert sich die Wirtschaftsstruktur immer stärker von der Landwirtschaft mit traditionellem Roggen und Ölfrüchteanbau zur Industrie mit ihren Sektoren Fahrzeug und Maschinenbau, Elektronik, Optik, Energiewirtschaft, Umwelttechnik, Lebensmittel und chemische Industrie.

 
  • Märkisch-Oderland
  • Märkisch-Oderland, ein Landkreis, der auch gern als Vorgarten der ehemaligen preußischen,  aber auch der heutigen bundesdeutschen Hauptstadt bezeichnet wird, erstreckt sich östlich von Berlin. Vielgestaltig sind die Landschaften dieser schönen Gegend, die sich zwischen der Großstadt Berlin und dem Grenzfluss Oder erstreckt. Da gibt es die Märkische Schweiz mit ihren lieblichen Hügeln, wildromantisch wirkt zum Teil auch der Oberbarnim mit seinen tief eingekerbten Tälern, die man im norddeutschen Flachland kaum vermutet.

    Hier gibt es ausgedehnte Wälder mit Laub- und Nadelhölzern, die nahtlos übergehen in die angrenzenden Strausberger Wald- und Seengebiete mit ihrem Reichtum an Pflanzen und Tieren. Und wer sich von Berlin in Richtung Osten bewegt, dem öffnet sich der Blick ins tiefer gelegene Oderbruch und weit darüber hinaus. Und schließlich lockt  die Oder, an deren Ufern sich eine der schönsten Flusslandschaften Europas findet.

    Südlich des Landkreises liegen die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) und der Landkreis Oder-Spree, nördlich der Landkreis Barnim und östlich beginnt in der Flussmitte der Oder die Republik Polen. Es bietet mit dem ältesten brandenburgischen Kurort Bad Freienwalde, dem einzigen Kneipp-Kurort Brandenburgs Buckow, zwei weiteren Kurklinik-Standorten in Rüdersdorf und Dahlwitz-Hoppegarten, dem Erholungsort Waldsieversdorf.

     
  • Landkreis Oder-Spree
  • Der Landkreis Oder-Spree ist der waldreichste und, neben dem Landkreis Uckermark auch der wasserreichste Landkreis Brandenburgs. Er hat neben unberührter Natur im eiszeitlich entstandenen Schlaubetal mit einzigartiger Flora und Fauna, auch historische und kulturelle Kleinode zu bieten: Wunderschöne Dorfkirchen, eine Burg in Beeskow und einen Dom mit bewegter Geschichte in Fürstenwalde, das Zisterzienserkloster in Neuzelle, das in der Welt einzigartige Gerhart-Haupt-Mann-Museum in Erkner.

    Auch der Kurort Bad Saarow mit seinem Thermalbad wird immer mehr Anziehungspunkt für Kurgäste und Einheimische.

    Der von Theodor Fontane als "Märkisches Meer" gepriesenen Scharmützelsee, die Kreisstadt Beeskow mit ihrem historischen Stadtkern, das Zisterzienserkloster Neuzelle und die Naturparks Schlaubetal und Dahme-Heide-Seen gehören ebenfalls zu den Charakteristika des Landkreises Oder-Spree. Die Oderbruchgemeinden, die zum Teil an der Oder liegen, sind bezeichnend durch ihre landschaftliche Weite, der es gelingt, eine gewisse Ruhe und Ausgeglichenheit auszustrahlen. Felder, Wiesen und Weiden prägen hier das Bild des Betrachters.

     

  • Der Barnim
  • Der Barnim ist eine durch Täler abgegrenzte Landschaft, deren Oberflächengestalt im wesentlichen von der jüngsten Kaltzeit im nördlichen Mitteleuropa, der Weichselvereisung, geprägt wurde. Bedeutende Landschaften, die den nordöstlich von Berlin gelegenen Barnim bekannt gemacht haben, sind das Eberswalder Urstromtal, die Schorfheide und der Choriner Endmoränenbogen. Der Barnim erstreckt sich von dem Löcknitzgrund, dem Roten Luch und der Buckower Rinne mit dem Schermützelsee im Süden bis zu den Dünenkränzen um Eberswalde-Biesenthal im Norden bzw. Spandau-Oranienburg im Westen.

    Im Osten bildet das Oderbruch die natürliche Begrenzung des Barnims. Der Barnim ist eine industriearme Region mit hügeligem, waldreichem Gelände.  Folgen Sie allein dem Wasserlauf des Finowkanals, kommen Sie nach Marienwerder, Ruhlsdorf, Zerpenschleuse, Liebenwalde und natürlich Eberswalde und haben schon ziemlich viel von den Reizen, die dem Barnimer Land eigen sind, gesehen. Wollen Sie aber noch viel mehr entdecken, folgen Sie einfach dem Mammut, das Ihnen ganz bestimmt auf einem Ihrer Streifzüge begegnen wird.

    Es markiert die verschiedenen Stationen der Märkischen Eiszeitstraße und führt Sie unweigerlich zu den schönsten Großschutzgebieten, zum Zisterzienserkloster Chorin, zu alten Feldsteinkirchen, zum Schiffshebewerk Niederfinow, zu denkmalgeschützten Kanalschleusen, Klappbrücken oder Burgruinen. Die Eiszeittour führt Sie radelnd oder wandernd zu Seen und Mooren, durch Laubwälder der hügeligen End- und Grundmoränen, durch die Kiefernforsten der Sanderflächen.