Mecklenburg-Vorpommern liegt im Nordosten Deutschlands. Es ist 23.170 km² groß und hat rund 1,8 Millionen Einwohner. Damit ist es das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland (79 Einwohner pro km²).

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land maritimen Charakters. Es hat mit 1.712 Kilometer die längste Küste aller deutschen Länder. 354 Kilometer davon sind Außenküste. Mecklenburg-Vorpommern ist aber auch das Land der Binnenseen. Der größte See des Landes ist mit 110 km² die Müritz, die zugleich der größte deutsche Binnensee ist.

Die Küste, die Seen, die Wälder und Felder haben mit ihrer landschaftlichen Schönheit Mecklenburg-Vorpommern zu einem der attraktivsten deutschen Tourismusländer gemacht.
Die beiden Landesteile Mecklenburg und Vorpommern haben zahlreiche geografische und kulturelle Gemeinsamkeiten. Ihre jahrhundertelange Geschichte verlief aber im wesentlichen getrennt und zum Teil sehr unterschiedlich. 

Die Mecklenburgische Seenplatte gilt mit ihrer verzweigten Gewässerlandschaft, die aus über tausend Seen, Flüssen und Kanälen besteht, als größtes geschlossenes Seengebiet Europas.
Fast zugewachsene Wasserarme wechseln sich mit der Fläche großer Seen ab. Zu den Attraktionen dieser Region gehört der größte Binnensee Deutschlands, die Müritz, mit einer Fläche von 117 km² und einer Tiefe von ca. 31 m.

Im Mittelpunkt dieser Region steht natürlich der Wassersport in all seiner Vielfalt. Segler, Kanuten, Surfer, Schwimmer und Angler kommen hier voll auf ihre Kosten.

Ausgedehnte Wälder laden zu Wanderungen, Radtouren oder zum Ausreiten ein. Die verschiedenen Nationalparks sind ein weiterer Anziehungspunkt dieser Region.

Der Müritz Nationalpark ist vor allem aufgrund seiner zahlreichen, andernorts längst ausgestorbenen Greifvögel bekannt, aber auch für seine beeindruckende Artenfülle.
So zählt man hier allein 800 Schmetterlings- und 260 Vogelarten. Den Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide durchziehen zwei Flüsse, die Nebel und die Mildenitz, und 60 Seen.

Mit knapp 850 Hektar ist der Krakower Obersee der größte im Naturpark und ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung. Im Naturpark Feldberger Seenlandschaft findet man mächtige Buchenstämme, von denen manche inzwischen mehr als 350 Jahre alt sind. Die "Heiligen Hallen", wie dieser Ort auch genannt wird, gelten deshalb als ältester Buchenwald Deutschlands. Neben den Wäldern sind natürlich auch die Gewässer des Naturparks sehenswert. Allein Feldberg ist von acht Seen umgeben.

Mit lokaler Geschichte und Kultur kann man sich in den brandenburgischen Grenzstädten Friedland und Neubrandenburg, oder der ehemaligen Residenzstadt des kleinen Fürstentums Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, bekannt machen. Auch die alte Stadt Lübz oder die Städte an den großen Seen Waren, Röbel, Malchow, Plau und Krakow bieten viele Sehenswürdigkeiten.

 

  • Malchow
  • Die malerische Kleinstadt Malchow bezaubert  durch ihr unverwechselbares Flair. Eingebettet zwischen Hügeln, Wald und Wasser liegt sie im Zentrum einer kontrastreichen Seenlandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte - zwischen Müritz und Plauer See, am Ufer des Malchower Sees. Der alte Stadtkern befindet sich auf einer Insel und ist über einen Erddamm und eine Drehbrücke mit dem Festland verbunden. Malchow ist eine kleine Ackerbürgerstadt und befindet sich derzeit in Entwicklung zu einem Heilbad. Mit der Klinik Malchower See und dem Beginn der Entwicklung zum Kurort finden immer mehr Genesungssuchende sowie Gesundheitsurlauber den Weg in das idyllische Städtchen. Die Freizeitangebote und Hobbypalette sind überaus vielfältig. Wanderer schätzen die gut beschilderten Wege entlang der Seeufer oder durch herrliche, gesunde Laub- und Kiefernwälder. Wassersportfreunde können bei uns voll ihrem Hobby frönen. Auch Pferdeliebhaber kommen auf ihre Kosten. Die Petrijünger finden bei uns ein Paradies und Pilzfreunde werden ihre Suche mit vollen Körben beenden.

     

  • Usedom
  • Die Ostseeinsel Usedom liegt im äußersten Nordosten Deutschlands in der Pommerschen Bucht.

    Usedom ist mit 445 km2 Deutschlands zweitgrößte Insel. Der deutsche Anteil beträgt 354 km2, denn Swinemünde im östlichen Teil gehört seit 1945 zu Polen. Etwa 40 km feinsandiger Strand bildet die Außenküste mit meist flacher Uferzone, aber auch mit Steilküsten. Viel Abwechslung bietet auch das reizvolle Hinterland, besonders für Naturliebhaber. Mit durchschnittlich 1906 Stunden hat die zweitgrößte deutsche Insel die höchste Sonnenscheindauer in Deutschland. Die Seebäder auf Usedom knüpfen wieder an ihre alten Traditionen an und laden Groß und Klein zum Besuch ein.
    Die Binnenküste mit ihren vielen Ausbuchtungen und Halbinseln ist etwa 160 km lang. Die schmalste Stelle der Insel mit etwa 350 m befindet sich zwischen Koserow und Zempin.
    Die zweitgrößte deutsche Ostseeinsel nach Rügen ist auf einer Länge von 42km der Ostseeküste im Odermündungsbereich vorgelagert und trennt Peenestrom, Achterwasser und Oderhaff vom offenen Meer. Von den 445qkm der Insel gehören 354 zum Land Mecklenburg-Vorpommern, der kleinere, östliche Teil von Usedom liegt seit 1945 auf polnischem Gebiet. Der Name Usedom geht auf das slawische Wort "uznam" zurück, was soviel wie Mündung bedeutet.
    Die schöne Inselnatur mit langen, feinsandigen Stränden, dahinter Wäldern und kleinen Seen sowie einer stillen Hafflandschaft an der dem Festland zugekehrten Seite machte Usedom schon im 19.Jh. zu einem der beliebtesten Sommerurlaubsziele im Norden Deutschlands, die um die Jahrhundertwende spöttisch auch als "Badewanne Berlins" bezeichnet wurde.

     

  • Rostock
  • Rostock, das mecklenburgische "Tor zur Welt", ist die größte Stadt im Lande. Es ist die heilige Zahl sieben, die diese Stadt von Alters her prägt: Das Rostocker Rathaus wird seit dem 15. Jahrhundert von sieben Türmchen geschmückt und der Rathausvorbau hat sieben Bögen; durch sieben Tore gelangte man in die Stadt (heute sind davon noch vier erhalten); sieben Kirchen beherrschten das Stadtbild: St. Marien, St. Nikolai, St. Jacobi, St. Petri, die 1677 zerstörte St. Katharinen Kirche, St. Johannis und die Klosterkirche zum Heiligen Kreuz. Der 117 m hohe Turm der St. Petri Kirche war einst Rostocks Wahrzeichen für die Seefahrer und ist auch heute noch Orientierungspunkt im städtischen Panorama.
    Das Rathaus und die siebentürige Marienkirche künden frisch saniert vom einstigen Stolz und Reichtum der Hanseaten. Wunderschön auch das benachbarte Warnemünde. Der Alte Strom mit seinen wunderschönen Giebelhäusern, die elegante Seepromenade, der Leuchtturm, die vielen gemütlichen Kneipen und die schönen Strände laden zum Verweilen ein. Der Warnemünder Strand, der Ost- und der Weststrand erhielten 1999 aufgrund der guten Wasserqualität und der Sauberkeit der Strände die Auszeichnung "Blaue Europa-Flagge".